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Die Duftpyramide: Kopf-, Herz- und Basisnoten erklärt

Warum ein Parfum beim Auftragen anders riecht als drei Stunden später – und wie du seine Duftnoten vor dem Kauf richtig liest.

Wenn du ein Parfum im Laden testest und ein paar Stunden später noch einmal an deinem Handgelenk riechst, denkst du vielleicht, es habe sich verändert. Das stimmt auch: Ein Parfum ist kein einzelner Duft, sondern eine Mischung aus Zutaten, die unterschiedlich schnell verdunsten. Diese Entwicklung beschreibt die Duftpyramide, die die Noten in drei Ebenen einteilt.

Kopfnoten: der erste Eindruck

Sie nimmst du direkt nach dem Auftragen wahr. Meist sind es leichte, flüchtige Zutaten wie Zitrusfrüchte (Bergamotte, Zitrone, Mandarine, Grapefruit), aromatische Kräuter oder frische Gewürze. Sie strahlen stark, verfliegen aber schnell: in der Regel nach 15 Minuten bis einer Stunde.

Deshalb solltest du ein Parfum nicht nur nach dem ersten Eindruck kaufen: Was dich in der ersten Sekunde begeistert, kann verflogen sein, bevor du das Haus verlässt.

Herznoten: die Persönlichkeit des Parfums

Sie erscheinen, wenn die Kopfnoten verblassen, und prägen den Charakter des Duftes über mehrere Stunden. Hier finden sich meist Blüten (Jasmin, Rose, Orangenblüte, Lavendel), rundere Früchte und viele Gewürze. Wird ein Parfum als blumig, würzig oder fruchtig beschrieben, spricht fast immer sein Herz.

Basisnoten: was auf der Haut bleibt

Das sind die schwersten und langlebigsten Moleküle: Sie sind stundenlang und oft noch am nächsten Tag an der Kleidung wahrnehmbar. Hölzer (Zeder, Sandelholz, Vetiver), Amber, Vanille, Moschus, Patchouli oder Harze verleihen Tiefe und fixieren die übrigen Zutaten.

So nutzt du die Pyramide bei der Wahl

Jede Seite in unserem Katalog zeigt die vollständige Duftpyramide, die Divain für das Parfum veröffentlicht. Beginne mit der Liste aller Parfums oder suche in der Katalogsuche nach einer bestimmten Note wie Vanille oder Bergamotte.

Parfums für den Einstieg

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